17.10. 2026 Naturwanderung des Natur- und Vogelschutzvereins Fellingshausen

In Frankenbach, Verjüngung nach Baumfällung vor Jahren, Foto Renell

Am 17. Oktober wollen wir eine Naturwanderung machen.
Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Parkplatz vor dem Friedhof Fellingshausen.

Im Anschluss kehren wir ab 16:00 Uhr zu einem Gedankenaustausch in die Gaststätte „Zur Post“ ein.

Herzlich willkommen ist jede, jeder der sich angesprochen fühlt.

Wir freuen uns auf Euch!


25.10. 2026 Lesung im Heimatmuseum um 15.00 Uhr

Am Sonntag, 25. Oktober, um 15 Uhr, liest Michael Crombach im Heimatmuseum aus seinem Buch „Wir haben überlebt, Winnetou nicht – Eine Kindheit im Biebertal der Sechziger Jahre“. Lustig, teils ironisch und manchmal auch provokant geschrieben, erzählt der Autor, wie es für Kinder früher war und wie sie es erlebt haben. Eine spannende Zeitreise in das Rodheim der frühen Sechzigerjahre mit vielen Ereignissen und Begebenheiten.


25.10. 26 Hof Strupbach „River Dreams“ 15.00 Uhr, In Anwesenheit der Regisseurin Kristina Mikhailova

Dieser schöne, poetische Film gibt vielen interessanten Frauen Raum, um über Kunst, die Verbindung zur Natur, Verlust und Erhalt von Tradition und Sprache, die Einschränkungen von Frauen, Übergriffe und Auswanderungswünsche zu sprechen. Es sind Mädchen aus Dörfern, junge Städterinnen, LGBT-Aktivistinnen, Frauen im Gefängnis und Studentinnen. Die Regisseurin verwebt in ihrem dokumentarischen Porträt ihre Geschichten zu einer poetischen Erzählung über Feminismus, Solidarität und die Suche nach Freiheit in einer konservativen Gesellschaft. Das Leitbild der Flüsse spült die Ängste der Frauen ebenso an die Öffentlichkeit wie ihre Träume; ein Porträt eines lebendigen Feminismus im uns eher fernen Kasachstan.


30. 10. 2026 Reehmühle, 19.00, „A fox under a pink moon“

Die 16-jährige Afghanin Soraya liebt die Kunst. Um einer gewalttätigen Ehe im Iran zu entkommen, wagt sie eine jahrelange und gefährliche Flucht zu ihrer Mutter nach Österreich. Mit dem Smartphone dokumentiert sie ihre dramatischen Erlebnisse hautnah. Diese beklemmenden Realaufnahmen verwebt sie mit Nachrichten aus ihrer Heimat sowie eigenen, surrealen Animationen. Ihre Kunst wird dabei zum Ventil für Schmerz, Verletzung und Hoffnung. Sorayas unschätzbare Widerstandskraft formt ein tief berührendes Selbstporträt einer starken jungen Frau, deren filmische Odyssee glücklicherweise in einem erfolgreichen Ende mündet.


31.10.2026 “ 19.00 „Ninxs – Das Leben Glitzert“, Reehmühle

Über einen Zeitraum von acht Jahren begleitet Regisseur Kani Lapuerta die trans* Jugendliche Karla in der Kleinstadt Tepoztlán in Mexiko. Während sie ihre Transition durchläuft und den Übergang ins Erwachsenenalter erlebt, dokumentiert die Langzeitbeobachtung ihren Alltag sowie die Veränderungen ihres persönlichen Umfelds. Der Film taucht in die alltäglichen Herausforderungen, Fragen, Freuden und Probleme der trans* Jugendlichen ein. Immer wieder tauchen wie als Nebenschauplätze politische Themen auf und es entstehen intime Gespräche, die Einblicke in Karlas Selbstverständnis, ihre Beziehungen und ihre Lebensrealität im ländlichen, noch stark binär denkenden Mexiko ermöglichen.


6.11.2026 19.00 Evenius Karlstraße „Cycling cities“

m Mai 2025 bricht der Journalist und Filmemacher Ingwar Perowanowitsch auf eine Radreise zu den schönsten Fahrradstädten Europas auf. Sein Weg führt ihn von Freiburg nach Paris und über Gent, Amsterdam, Utrecht und Hamburg bis nach Kopenhagen. Wie haben diese Städte die Verkehrswende geschafft und was können wir in Deutschland von ihnen lernen? Der Film zeigt die Veränderung der Städte über die letzten Jahre und Jahrzehnte. Perowanowitsch spricht vor Ort mit Politikerinnen, Verkehrsplanerinnen und Aktivist*innen und erzählt, welche Maßnahmen und Strategien am Ende zum Erfolg geführt haben. Ein Film, der inspiriert, zum Nachdenken anregt und dazu einlädt, unsere Städte von Grund auf neu zu denken.


07.11.2026 19.00 „Mister Nobody against Putin“, Hof Strupbach

Durch sein Amt als Schulfilmer kann der Lehrer Pavel die leise beginnende und immer stärker werdende Militarisierung der Kinder, Lehrer und Jugendlichen in seiner Schule in Russland dokumentieren. Seine Aufnahmen zeigen das moralische Dilemma der Lehrkräfte, die zwischen Propaganda, Militarisierung und politischer Einschüchterung gefangen sind. Die Zuneigung, die er als Kameramann u. a. zu den Schülerinnen und Schülern festhält, ist berührend, ebenso die Tatsache, dass Menschen, die etwas Widerstand leisten, sehr rar gesät und eher etwas einsam sind. Der Oscar-prämierte Film zeigt sehr gut, wie staatliche Propaganda eingesetzt wird, um bereits Kinder und Jugendliche auf Kriegskurs zu bringen.


08.11. – 15.00 im Heimatmuseum Rodheim „Spuren lesen am eigenen Objekt“

Diplom-Restauratorin Sabine Kuypers lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, ein geeignetes eigenes Objekt mitzubringen: ein Bild, einen kleinen Rahmen, eine gefasste Skulptur, ein Erbstück, einen Dachbodenfund oder einen Gegenstand, der aus einem anderen Grund von
persönlicher Bedeutung ist.

Gemeinsam wird betrachtet, welche Spuren das Objekt trägt.
Woraus besteht es? Wie wurde es gearbeitet? Was lässt sich über seinen Zustand, seine Nutzung und frühere Veränderungen erkennen? Gibt es Hinweise auf sein Alter, die Herstellungstechnik oder einen möglichen Erhaltungsbedarf?


28.11. – 19.00 Uhr Heimatmuseum Rodheim Lesung aus einem Buch im Entstehen – „Ça reste entre nous“

Montage Ev. Renell

Im Rahmen der Ausstellung „Die Kunst, Spuren zu lesen“ stellt
Sabine Kuypers erstmals ihr Romanprojekt „Ça reste entre
nous“*) vor. Darin überträgt sie eine Arbeitsweise, die sie seit zwanzig Jahren als Restauratorin begleitet, in eine literarische Form.
Thema: 2 Jugendfreunde, hessische Provinz, Phantasiewelt, Spuren und Erinnerung; Restauration als Deutung. – *) Das bleibt unter uns